Wenn Mittlere Angestellte ihre Sekretärin in Kassel poppen


Wenn Mittlere Angestellte ihre Sekretärin in Kassel poppen, dann haben sie mit verdammt großer Wahrscheinlichkeit ein ThinkPad in ihrer Leonhard Heyden Tasche in der Ecke zu stehen.

Ohne den Sekretärinnen jetzt zu Nahe treten zu wollen - aber ich bin mir relativ sicher, dass es sich bei denen auch nur um die fleischgewordene Mittelmäßigkeit handeln kann, schließlich findet das Ganze in einem Ibis statt; unter der Woche.

Doppelzimmer ab 65 Euro …

Falls ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet, es handelt sich hier weder um eine Werbebroschüre für Kassel, noch um eine Anzeige für Low Budget Ibis Hotels - wobei ich das ja doch gerne mal sehen würde - und auch nicht um die neue Image Kampagene für Heyden Taschen.

Nein, wie es sich für eine drittklassiges Blog rund um alles Computer, Internet und Apple handelt - da kann es hier nur um Eines gehen.

Und nochmals nein, es ist auch nicht der silberfarbene Firmenwagen von Opel.

Richtig - es kann hier nur um dieses Lenovo Teil gehen.

Um dieses plastikgewordene Zeugnis der Mittelmäßigkeit, übersät mit Hautschuppen sein Dasein in einer nicht wirklich schönen und auch nur mäßig praktischen Tasche in einem Kassler 0815-Hotel sein ungeliebtes Dasein fristend.

An einem Dienstag Vormittag …

Und bevor ihr jetzt mit Polemik oder Einseitigkeit kommt und behauptet, dass dies ja genau so gut an einem Mittwoch Nachmittag in Braunschweig oder Frankfurt in einem Holiday-In Budget stattfinden könnte - dann habt ihr recht.

Allerdings ist eben genau dies der Punkt!
(Ha, heute keine Wort-, sondern Satzzeichenwitze)

Diese Beliebigkeit. Diese Lieblosigkeit. Dieser Einheitsbrei.

Wie wir alle wissen, bin ich mit Apple mehr oder minder groß geworden. Und wie wir auch alle wissen, da bin ich auch mit Meckern groß geworden.

Und jetzt, wo ich groß bin, da kombiniere ich diese beiden Dinge auch gerne mal. Das wissen wir auch alle.

Ich behaupte von mir ja auch immer, dass ich dies zurecht tue. Mit Anlass und mit guten Gründen …

Aber lasst euch Eines sagen. Wenn man mal ein paar Tage über den Tellerrand schaut, dann vergeht einem das Meckern relativ schnell.

Alle Jahre wieder schaue ich über den Tellerrand; meistens dann, wenn ich eigentlich etwas Gescheites arbeiten sollte und so gar keine Lust habe. Und mit Tellerrand meine ich nicht Windows.

Ich meine Linux in all seinen Formen und Varianten …

Ich mag den Gedanken von offen, frei, zugänglich - und nicht zuletzt - anpassbar.

Und alle paar Jahre wieder gebe ich es relativ schnell wieder auf. Da ich das ja vorher schon weiß, habe ich mich auch nie um neuere Hardware gekümmert, ein altes gebrauchtes ThinkPad hat es immer getan. Die stehen hier eh rum. Webseiten müssen getestet werden und vor allem so Dinge, wie CSV, Excel und DATEV Dateien.

Und so, wie es um diese unzähligen Distributionen in den letzten Jahren/Jahrzehnten bestellt war, da bin ich nie bis zu dem Punkt gekommen, mir um die Hardware wirklich Gedanken machen zu müssen.

Auch bin ich immer davon ausgegangen, dass es um die 'neueren' Modelle ja wohl um Längen besser bestellt sein muss.

Andernfalls müssten Lenovo und Co ja schon längst pleite sein.

Ja, ich weiß. Ich bin ein Naivling; persönlich finde ich die Bezeichnung putzig ja weitaus schöner …

Jetzt war es also wieder mal so weit; wichtige Arbeit stand an und ich hatte so gar keine Lust. Somit steht diese Arbeit immer noch aus - dafür bin ich aber um ein paar Erfahrungen reicher.

Da meine Tellerrand-Hardware dann aber doch nun schon zu betagt war, habe ich mir blauäugig (das mit dem naiv hatten wir eben schon) ein Mittelklasse Notebook von Lenovo angeschafft.

Bei Mittelklasse reden wir hier von knapp 900 Euro, dies nur mal so am Rande.

Dafür habe ich etwas bekommen, das so dick war, wie mein aller erstes PowerBook aus dem Jahre 1995 und eine Verarbeitungsqualität wie die iBooks zu ihren schlimmsten Zeiten.

Das, was mich aber am allermeisten entsetzt hat, war etwas Anderes: Die Geräuschkulisse. Im Jahre 2014 mit einem popeligem i5 (in der Sparbrötchen-Variante) und in Kombination mit einer noch mittelklassigeren On-Board Grafik.

Die Lüfter waren permanent an. Permanent. Und nicht in diesem 'ich-dreh-mich-mal-ein-bischen-weil-dies-mein-Job-ist' Bereich.

Nein - wir (oder eher ich) reden hier von 'ich-muss-alles-geben-weil-meine-Ingeneure-keine-Ahnung-und-vor-allem-keine-Lust-hatten' Bereich.

Dieser Bereich wurde dann kombiniert mit diesem unserem Mittleren Angestellten wohlvertrauten 'Wir-haben-ein-Excel-Problem' Bereich; uns auch als 'scheiß-auf-gescheit-hauptsache-billig' Bereich bekannt.

Für diese 900 Euro bekommt man dann Plastik, das billigste 6bit Panel in Witz an Auflösung und Leuchtkraft, kombiniert mit einer höllenlauten herkömmlichen Festplatte und langsamen 4GB RAM.

Dazu gibt es ein Trackpad, welches den Namen nicht verdient und absolut nicht benutzbar ist.

Ja, die Tastatur ist wirklich gut und das i-Pünktchen leuchtet, wenn der Deckel zugeklappt ist.

Ernsthaft, aus diesen beiden Gründen bekommt so ein Teil vier bis fünf Sterne. Von mir bekam es nicht einen und wanderte am nächsten Tag direkt zurück.

Ich brauche jetzt ja nicht wirklich irgendwelche Worte über die Lenovo Teile zu verlieren, die für 600, 500 oder gar nur 300 Euro über den Ladentisch gehen.

Zum Vergleich: Für 100 Euro mehr bekäme man (mit etwas Glück) ein lautloses 13 Zoll MacBook Air mit besserer Auflösung, einer grandiosen Verarbeitung, einem um so dermaßen viele Längen besseren Bildschirm und einer flotten SSD.

Im schlimmsten Fall sind es 200 Euro mehr. Dafür fast 1 Kilo und drei Zentimeter weniger; vor allem in der Dicke.

Sagte ich schon etwas über lautlos?

Da ich ja so leicht nicht aufgebe und andere Hersteller eher nicht in Frage kommen, da (was durchaus positiv hervorzuheben ist) Lenovo noch relativ einfach und bezahlbar US Tastaturen auch in Deutschland auf seine Books schraubt, habe ich also wieder in die Tasche gegriffen, ein paar hundert Euro mehr investiert und habe jetzt hier das 'Flaggschiff' der Business Klasse zu stehen.

Es ist flacher, leiser (wenn auch weit entfernt von lautlos), etwas besser verbaut und das war es dann auch schon.

Für 100 bis 200 Euro mehr bekommt (oder besser: bekäme) man ein 15 Zoll Retina MacBook Pro.

Das wäre dann halb so dick, beim normalen Arbeiten lautlos, grandios verarbeitet, mit SSD und einem guten Display.

Dieses Lenovo-Plastik-Flagschiff für nicht wenig Geld hat Plastiknasen, die nicht sauber verarbeitet sind, Abschürfungen ab Werk, einen Witz an Display, welches in keinster Weise für die Bildbearbeitung geeignet ist und zudem auch noch ungeschützt und beschissen mit dem gakeligem Gehäuse verklebt ist, dass selbst die iBooks von vor zehn Jahren gut dagegen aussehen. Und die waren auch nur unmerklich dicker und schwerer.

Dafür steht man dann selbst im Jahre 2014 immer noch da und föhnt und feurzeugbenziniert vier beschissene Aufkleber von der anfälligen Plastikoberfläche.

Den fünften Stern bei den Bewertungen gibt es übrigens dafür, dass man bei den Teilen immer noch die Scharniere sehen muss. Ernsthaft, dies ist das herausragende Merkteil eines jeden Lenovo Teiles und der dazu passenden Kritik.

Stabile, hässliche Scharniere …

Und nein, dies ist kein Witz: Das Teil hat immer noch einen VGA Anschluss. Ernsthaft! Und damit wird auch noch ziemlich weit oben auf der Webseite geworben.

Von dem bescheuerten Trackpad mit fünf(!) eingebauten, gakeligen Tasten, welches dann auch noch so beschissen an der Tastatur sitzt, dass man sich selber ständig den Cursor beim Tippen verschiebt, selbst wenn eingestellt ist, dass es beim Tippen ignoriert werden soll - von dem rede ich lieber gar nicht. Von dessen Anmutung und Geräuschkulisse auch nicht.

Allerdings kann man einfach die Festplatte, den RAM und das Funkmodul wechseln. Das hat Vorteile, keine Frage.

Wobei dies ja auch immer weniger wird, bei den hunderten an Modellen, die die so im Angebot haben. Keine Wartung und immer noch laut und dick.

Immerhin kommt es ohne optisches Laufwerk daher …

Und im Vergleich zu früheren Modellen ist es auch schlichter. Keine 100 Zusatzknöppe und Blinkdinger mehr.

Und jetzt kommt der Hammer: Genau deswegen wird es von ganz vielen schlecht gemacht. Nicht wegen des Bildschirms, nicht wegen des Plastiks, nicht wegen der Verkleberei - nein, wegen der Schlichtheit und weil nichts mehr blinkt.

Mittlere Angestellte, ich muss euch nicht verstehen …

Und als ob dies alles noch nicht abschreckend genug wäre. Jetzt kommen wir ja erst zum Eigentlichen, dem Arbeiten mit so einem Teil.

Und damit zum System. Und es geht hier nicht um langweiliges Windows- oder was auch immer Bashing.

Ich hätte da nur eine Frage - oder eher Bitte:

Nennt mir mal einen gescheiten nativen Twitter Klienten für Windows. Einer, der ohne Air und Co daher- und auch nur ansatzweise einem Tweetbot nahe kommt. Oder einem Programm, wie Sketch, wie RapidWeaver und Co.

Ich habe erst die Wochen wieder für ein paar anderweitig begabte Menschen mit XP-Panik den Umstieg auf Windows 7 vollzogen.

Bis das halbwegs gescheit eingerichtet und aktualisiert ist, bis alle Drucker und Scanner funktionieren …

In der Zeit habe ich zehn Macs eingerichtet.

Ja, du Mittlerer Angestellter, es ist besser geworden. Das mag in deinem Job zu einem Wochenende mit der jüngeren Sekretärin in Hannover oder gar einer Beförderung reichen - hat aber noch lange nichts mit gut zu tun.

Shortcuts sind immer noch nicht wirklich durchdacht, Drag-and-Drop funktioniert immer noch nicht so, wie es sollte und was einem alleine Quick Look, Spracherkennung, systemweiten Wörterbuch und Co an Arbeit, Zeit und somit Geld sparen, das würde locker für einen Audi als Dienstwagen reichen. Für alle.

Alleine, wie man sich die Finger verrenken muss, um ein Programm zu beenden. alt+F4 - wirklich?

Und der Witz bei diesem Lenovo Teil ist, dadurch, dass die es tatsächlich mittlerweile geschafft haben, zwei bis drei Reihen unnötiger Knöppe auf der Tastatur einzusparen, da gehen die F-tasten wirklich nur noch mit Fn.

Man bricht sich also fast die drei Finger, nur um ein Programm zu schließen. Es soll Firmen geben, die angeblich ab und an mal selber testen, was sie da so verbocken.

Zu denen scheint Lenovo jetzt nicht unbedingt zu zählen …

Ja, ich weiß. Was sind schon Tastenkürzel, wenn man mühsam das Kreuzchen klicken kann.

Aber wie schon (mittlerweile ziemlich weit oben) erwähnt, ist mein Tellerrand nicht Windows - sondern Linux. Aus Gründen …

Und ich muss sagen: Linux - egal in welcher Geschmacksrichtung - ist grandios. Grandios, wenn man eine Menge Zeit mit eigentlich unnötigen Dingen verplempern will. Also alles tun will, nur nicht produktiv arbeiten.

Kann es sein, dass die Übersetzung für Geek (oder auch Nerd) schlicht und einfach nur Umstandskrämer ist?

Das Einrichten der Emails, der Adressen und des Kalenders unter OS X dauert genau drei Minuten; inklusive funktionierendem Sync.

Wenn man gut ist, dann schafft man das unter Windows in zehn.

Unter Linux geht das nicht unter einer Stunde oder eher zweien …

Und das war erst der Anfang. Das Problem ist (zum Glück) nicht mehr irgendwelche Hardware-Inkompatibilitäten, auch wenn es die natürlich auch noch zu genüge gibt - nein, es sind die Programme.

Die meisten sehen noch genau so aus, wie vor fünf, zehn Jahren und benutzen sich leider auch noch genau so. Also vollkommen umständlich und unlogisch. So sie denn überhaupt funktionieren.

Ich komme mir hier gerade mal wieder vor wie im Computer- und Internet Mittelalter. OS 9 und dessen Software ist stellenweise immer noch schicker, umfangreicher und besser benutzbar.

Ich rede hier nicht von irgendwelchen abgehobenen Dingen. Ich rede hier von so elementaren Dingen, wie einem Kalender mit CalDAV Anbindung, einem Email-Programm mit funktionierendem Drag-and-Drop für Anhänge. Von einem mit einem gemeinsamen Posteingang mal ganz abgesehen.

Von einem gescheiten, funktionierenden und mittlerweile nicht wieder eingestellten Twitter-Klienten will ich auch gar nicht erst anfangen.

Von so etwas, wie meinem Quick and Dirty, kann man nur träumen. Bis ich etwas gefunden habe, das TextExpander auch nur ansatzweise ersetzen kann. Ich bis ich es dann gescheit zum Laufen gebracht habe, weil es auch schon wieder seit Jahren nicht gepflegt wurde …

123 verschiedene Varianten, Desktop-Umgebungen und alle mit ihren ganz eigenen Lücken und Macken. Aber alle ohne gescheite, systemweite Autokorrektur und einem einzigen dazulernendem Wörterbuch.

Ja, das klingt alles trivial, für Vieles gibt es umständliche Notlösungen; meistens ohne GUI und wenn mit, dann aus Windows 95 Zeiten.

Aber das kann doch nicht sein? Das kann doch nicht mal Kummer gewöhnte Sekretärinnen befriedigen?

Ich mache mich ja gerne über die neuen Markdown Apps - also all die neuen Email Apps, die wie Pilze aus dem Boden sprießen, lustig - aber egal welche Variante man auch gerade ausprobiert: Ob mit K davor, einem L oder einem X oder eines mit Mintgeschmack, man landet immer wieder bei Thunderbird.

Und beim Firefox, der bis heute keine Webfonts anzeigen kann, Schriften nicht gescheit rendert und ansonsten auch nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit ist.

Und das will was heißen …

Wo wir gerade von Markdown und Pilzen reden: Diese Zeilen wurden in einem Programm geschrieben, das 2008 zum letzten Mal aktualisiert wurde, keine Vorschau hat, nicht drucken kann, kein Wörterbuch, keine Korrektur, keine zuletzt benutzte Dokumente und schon gar nicht so etwas wie Versions oder Resume - aber das mit dem Vollbild halbwegs hinbekommt, dabei nicht abstürzt und ohne Probleme installierbar war.

Bis ich es gefunden habe, habe ich drei Stunden im Terminal verbracht, Pakete in- und deinstalliert.

Ich hätte vor Freude weinen können. Weinen über einen Witz von Programm, das nichts kann, nichts tut - aber die Lüfter aus welchen Gründen auch immer meint anschmeißen zu müssen.

Und jetzt überlegt euch mal, was für grandiosen Programmen ihr schon nur einen Stern gegeben habt, weil die Icons nicht ganz so toll waren, es mehr als 99 Cent gekostet hat oder was auch immer.

Der beste Feed Reader für Linux im Jahre 2014 ist schlechter als mein Futter, welches ich für 10.3 als eines meiner ersten Programme überhaupt vor fast zehn Jahren geschrieben habe.

Und ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig, dass ich wenigstens meine Feeds lesen kann. Wie? Ihr fragt allen ernstes nach einer Sync-Integration? Man kann froh sein, wenn man eines mit eingebautem Witz an Browser findet, der auf einer uralt Mozilla Version basiert.

Quick-Look, gescheites Drag-and-Drop, gescheite Tastenkürzel, die ohne Monatsausflüge ins Terminal funktionieren, Gesten oder Icons nicht aus dem letzten Jahrzehnt?

Hey, ich bin schon froh, dass man endlich seinen Bildschirm unter Linux halbwegs gescheit kalibrieren und profilieren kann.

Dieses Profil dann aber in Gimp und Co mal so nebenbei einzubinden, eignet sich auch wieder hervorragend dazu, sich wochenlang vor der eigentlichen Arbeit zu drücken.

Mein popeliges, billiges Quick and Dirty macht das mit einem Klick.

Dieses Gimp ist eh so eine Sache. Da hat sich in zehn Jahren nichts - aber auch so gar nichts - an der grandios beschissenen Bedienung und Oberfläche getan.

So kann man doch nicht arbeiten! So kommt man doch nie aus Kassel raus!

Im Gegensatz (zumindest bei den allermeisten) zu eurem iPhone und eurem iPad - da ist so ein Computer ein Arbeitsgerät.

Also sollte das doch wohl auch ein Teil sein, mit dem man irgendwann dann auch mal zum Arbeiten kommt.

Ich schrubbe doch auch nicht mit der Zahnbürste die Küche. Ich streiche doch auch nicht mit einem Buntstift meine komplette Wohnung.

Aber bei Computern, da tun die meisten Menschen genau das. Und bezahlen dafür auch stellenweise nicht wenig Geld. Also in beiden Richtungen.

Für sich selber und für die Arbeit anderer.

Würdet ihr einen Elektriker, einen Installateur an eure Wohnung lassen, der mit einem Fisher-Price Werkzeugkasten daherkommt; aber einen Stundenlohn von 120 Euro ansetzt, weil das nun mal alles etwas länger dauert und anstrengender ist?

Also ich nicht. Ich würde allerdings ja auch nicht damit arbeiten wollen, wollen müssen …

Was ich dafür gerne würde, wäre diesem Linux-Trauerspiel mal etwas auf die Sprünge helfen.

Alternativen sind immer gut und Potential ist ja da. Nur müsste man mal diese Fisher-Price Mentalität ablegen und etwas Geld in die Hand nehmen und es gescheit machen.

Und das bedeutet, dass man sich mal um gescheite Entwickler-Werkzeuge kümmert. Ja, ich weiß – Eclipse hat jetzt ein Dark Theme und es gibt drei Beispiele für Qt. Bis der Scheiß halbwegs eingerichtet ist, hat Apple fünzig durchdachte Neuerungen in Xcode eingebaut. Und ich fluche täglich über Xcode. Und Apple, wenn Aktualisierungen mal länger als eine Woche brauchen.

Im Ubuntu Software Center dauert das schon mal Monate …

Gibt es eine Open-Source Lösung, wie man im Lotto gewinnt?

Glaubt mir, die Sekretärinnen Deutschlands würden es mir auf lange Sicht danken. Nur Kassel wäre damit vermutlich nicht wirklich gedient …